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Der leuchtende Pfad der wahren FDP und eine Freilandgurkentruppe für Deutschland

Das werden sie also sein, die uns im sächsischen Wahlkampf neben den Neo-Altnazis auf dem rechten Flügel begegnen werden:

Ein Haufen alter (oder auch junger) Naiver, die sich hinter lucky Lucke versammeln, um Deutschland im Allgemeinen und ihre Sparbücher im Besonderen zu retten.

Und ein Tross machetenschwingender Wirtschaftskrieger, die – endlich befreit von jedem menschelnden großbürgerlichen Westliberalismus – nun endlich mal das Darwinsche Erkenntnisgebäude live ausprobieren wollen.

 

Eigentlich, was beide aber vehement abstreiten würden, passen die ganz gut zusammen (von den Dritten im Bunde will ich es dann doch nicht behaupten). Zumal die Neugründung ja de facto Fleisch vom Fleische ist, aus einer Rippe der FDP gemacht, wenn auch beleibe nicht aus der schönsten. Und wenn man Zastrow et. al. so hört, spricht auch nichts gegen eine Wieder-Vereinigung, ganz ohne Zwang.

 Aber das steht noch nicht an. Später vielleicht, wenn die wahre FDP in hohem Bogen aus dem Landtag geflogen ist (und die AfD hoffentlich wieder eine hübsche 4,9 hingelegt hat (die B-Note zählt nicht)).

Aber dann ist wahrscheinlicher, dass Commandante Holger in den Untergrund des Marketings geht und nie wieder auftaucht daraus. Eine versemmelte Europawahl zuvor könnte man ja noch dem unlängst gekürten Spitzenkandidaten Krahmer in die Schuhe schieben (der zu nichts besser geeignet ist), aber danach gibt es keine Ausreden mehr. Und Nicht-Antreten als Klatschevermeidung scheidet auch aus.

Um den hinterlassenen Trümmerhaufen namens sächsische FDP müssen sich dann andere kümmern.

 Wahltaktisch kann man sich das vom grünen Hochsitz aus gelassen anschauen:

In Sachsen sind neben der Reinheitspartei CDU (die, um nun doch mal einen immerhin noch informell maßgeblichen FDP-Vertreter zu zitieren, „auch einen Altkleidercontainer aufstellen könne“ – und ich ergänze, dies in einigen Fällen wohl auch schon getan hat) alle klein, und wenn sich im Spektrum rechts der Mittelmäßigkeit noch mehr Bewerber tummeln, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass alle draußen bleiben.

(Parteientheoretisch ist das Problem auf der anderen Seite [„links“ hört man ja manchmal nicht so gern] allerdings sehr ähnlich, auch wenn man da auf eine größere Grundgesamtheit setzt.)

 Dennoch, liebe Freundinnenunfreunde, wäre es grundfalsch, die da drüben machen zu lassen und nun vorzugsweise auf die ohnehin schon mit ihrem hiesigen Personal gestraften Mitbewerber links einzudreschen. Die zerlegen sich schon selbst.

 Doch wenn der FDP und auch der AfD in Sachsen niemand etwas entgegenhält – die CDU um Vati Tillich wird das nicht tun, sondern schlicht versuchen, bis zum Wahltermin nichts Konkretes mehr von sich zu geben, das irgendjemand nicht gut finden könnte – hält man das irgendwann für Sachsenvolkes Stimme, und alles rutscht unweigerlich ein Stück nach rechts, im Gleichschritt marsch. Und dann haben wir zwar den linken Teich fast für uns allein, aber er dürfte dann nur noch wenig Wasser führen.

 Also:

Natürlich muss man die CDU stellen, wo man kann, auch wenn es oft dem Pudding-an-die-Wand-nageln ähnelt. Und ebenso natürlich muss man sich von den beiden „R“ abgrenzen, wo es notwendig ist.

Dennoch, „der Feind steht rechts“, um mal einen Klassiker zu zitieren.

 Zastrows kalter Darwinismus ist in Sachsen (und anderswo) ebenso wenig tauglich wie die deutschzentrierten Proseminarssprüche der Retter von rechts. Wer anders sollte diese frohe, notwendige Botschaft zum Volke bringen als die Grünen?

  

Ach ja, der „leuchtende Pfad“:

Der ist auch als sendero luminoso bekannt und war eine der berüchtigtsten Terrororganisationen in Lateinamerika. Wer ständig die Machete im Munde führt, muss sich nicht beklagen, wenn man ihn beim Wort nimmt.

 

Are you lonesome, too?

Wo die Donau am dreckigsten ist

Wo die Donau am dreckigsten ist

Ödön von Horváth, „Geschichten aus dem Wiener Wald“, Premiere in der Regie von Barbara Bürk und unter der Dramaturgie von Julia Weinreich am 23. November 2013 am Staatsschauspiel Dresden.

Mirsinmir, Part Two.

Gegen jede verkehrspolitische Vernunft soll nun also eine protokollgerechte Schneise durch die Neustadt geschlagen werden. Wenn dann doch mal ein Staatsbesuch aus Timbuktistan landet, da draußen in Klotzsche, kann er mit fröhlichem Blaulicht künftig nonstop zur Staatskanzlei kutschiert werden.

Mehr Nutzen fällt mir im Moment nicht ein, wenn ich mir den geplanten vierstreifigen Ausbau anschaue.

Aber jede Menge Schaden, subsummiert unter dem Verlust an Lebensqualität für Anwohner und Besucher.

Die Belegungszahlen sind seit der Eröffnung der „Waldschlösschenbrücke“ dramatisch gefallen, der Verkehr sucht sich seinen Weg über die Hauptrouten. Und dazu gehört die Königsbrücker Straße vom Albertplatz bis zur Kreuzung mit der Stauffenbergallee definitiv nicht.

 

Aber da die aktuelle Stadtratsmehrheit prinzipiell unfehlbar ist (Kleinigkeiten wie die Erneuerung der Albertbrücke mal ausgenommen), muss das nun so gebaut werden, wie es vor zwanzig Jahren mal geplant war: Eine vierstreifige Verkehrstrasse statt einer stadtteilgerechten Straße, natürlich auch streng richtlinienkonform mit Rad- und Gehwegen in Regelbreite. Das macht dann 27 Meter über alles.

 

Geschenkt, dass es auch viel schmaler ginge, knapp 14 Meter Verkehrsraum wären an den meisten Stellen möglich, der Rest stünde denen zur Verfügung, die wir ja alle mal sind: Den Fußgängern. Das wäre der erste Dresdner Boulevard der Neuzeit, ähnlich bereits in vielen europäischen Großstädten zu bewundern.

 

Aber wir sind hier in Dresden, wo Bräsigkeit gerne als Traditionsbewusstsein verkauft wird. Und da mögen die linksgrünen Spinner am Ende zwar recht behalten, aber wir von der Betonfraktion schaffen vorher Fakten.

 

Willkommen zurück in den Siebzigern, eine Zeitreise neuer Art. In Dresden ist nicht nur viel (neuer) Barock zu bestaunen, sondern auch eine Verkehrspolitik aus dem vorigen Jahrhundert. Das fing nicht erst mit der „Waldschlösschenbrücke“ an und dürfte mit dem anachronistischen Ausbau der Königsbrücker Straße nicht zu Ende sein, wenn sich an den Mehrheitsverhältnissen hier nichts ändert.

 

Schönes, armes Dresden. Du wirst so schlecht regiert, dass es einen grausen kann.

 

Ein wirklicher Volkstrauertag

Heute ist der Volkstrauertag.
Er geht ursprünglich auf das (formale) Ende des ersten Weltkriegs zurück, in der zweiten Novemberhälfte kapitulierte das Deutsche Kaiserreich endlich auch offiziell. Bis heute ist das genaue Datum französischer Nationalfeiertag.
Inzwischen hat der Tag aber an Bedeutung noch gewonnen, er gilt allen Kriegstoten, egal ob geplant/einkalkuliert oder kollateral. Oder sollte zumindest allen gelten.

Ich finde einen solchen Tag wichtig, und ich finde auch, es würde der Bundesrepublik Deutschland gut zu Gesicht stehen, einen solchen Gedenktag offiziell zu definieren, als ihn in einem Sonntag zu verstecken.

Wir haben den ersten Mai, das ist in Ordnung.
Wir haben auch „Christi Himmelfahrt“, der immerhin ein knappes Drittel der Bevölkerung betrifft.
Wir haben auch den Tag der Deutschen Einheit, der ist ganz für uns.

Einen „richtigen“ Gedenktag an die Opfer der Kriege, den haben wir allerdings nicht.
Wie wäre es mit dem 1. September? Immerhin begann 1939 da der für Europa verlustreichste Krieg der Geschichte.

Und, liebe Arbeitgeberverbände: Dafür würde ich auch gern auf den „Vatertag“ verzichten.

Zweifach sind die Phantasien

Die Kunst hilft gegen alles

Klar ehrlich, echt mal!

Der FDP-Landesparteitag in Sachsen am 9. November 13

 „Wir gehen jetzt in Berlin in die außerparlamentarische Opposition (APO). Und ich kann den Parteifreunden in Berlin nur sagen: APO heißt Machete statt Florett, APO heißt Stammtisch statt Talkshow, und APO heißt Straße statt Feuilleton. Wir müssen nicht differenzierter, sondern härter und klarer auftreten.“
Holger Zastrow auf dem Landesparteitag der FDP Sachsen am 9.11.13

 Ein landwirtschaftliches Gerät, das in den letzten Jahrzehnten eher als furchterregende Terrorwaffe bekannt wurde, wird also zur Kennzeichnung der künftigen politischen Aktivitäten benutzt. Das lässt tief blicken.

 Die FDP Sachsen traf sich zum Landesparteitag, die Strategie sollte besprochen werden. Das ist ebenso legitim wie naheliegend nach dem Wahldesaster im September.

Aber, Überraschung: Die Sachsen-FDP hat gar nicht verloren! Verloren haben „die in Berlin“, weil sie nicht auf die Sachsen gehört haben. Und der Parteifeind Bundestrend hat die sächsischen Liberalen, top aufgestellt hinter der hiesigen CDU und erfolgreich wie man sie kennt, das verdiente Ergebnis von 10 + x verdorben. Soll man lachen oder weinen?

 Da behauptet allen Ernstes einer, der als langjähriger stellvertretender Parteivorsitzender die Politik der Bundes-FDP mitbestimmt hat, das ginge ihn alles nichts an. Vor so viel Chuzpe muss man den Hut ziehen.

 Ich habe keine Ahnung, was im Plenum diskutiert wurde, weder war ich eingeladen noch wäre ich hingegangen. Aber die offiziellen Verlautbarungen klingen verdammt nach dem kleinen gallischen Dorf. Nur dass der Zaubertrank hier aus Eierschecke besteht, Prädikat wirkungslos.

 Mangelnde Klarheit kann man Herrn Zastrow und seinen Mitstreitern sicher nicht vorwerfen. Das Programm ist eines, an dem man sich reiben kann: Da wird der Atomausstieg bekämpft, gegen Windkraftanlagen polemisiert und ein Mindestlohn geht schon mal gar nicht.

Und ein bekennender Auto-, Pharma-, Atom- und Tabaklobbyist, der vor allem mit sinnfreien Einlassungen auf facebook auffällt, wird zum Spitzenkandidaten für die Europawahl gekürt.

Zudem kündigt einer mit Haltung, mit dem man wenigstens ordentlich streiten kann, seinen Rückzug an.

 Also viel Stoff zur Auseinandersetzung in den nächsten Monaten. Nein, die Machete packe ich nicht aus, mir reicht mein Kleinrechner. Aber auch das kann weh tun. Hoffe ich.

Stellt Euch nicht so an.

Die aktuelle Debatte, wer wohl mit wem koalieren könne, aber nicht dürfe, erinnert mich sehr an die Lebenswirklichkeit von Mittvierzigern bei der Partnersuche.
Ja, man kommt alleine schon gut zurecht, man hat sich arrangiert, und die in den letzten Jahren gesammelten Anhängsel und Psychosen verhalten sich auch meist friedlich. Aber so ganz allein ist es auch doof, man prüft halt gelegentlich doch mal die Optionen.
Gut, die Zeit der Schmetterlinge ist vorbei, es wird wohl eher eine Vernunftsentscheidung werden. Und da ist ja soviel zu bedenken …
Klar, den Mittzwanziger mit dem Waschbrettbauch und der Leistungsfähigkeit gegen unendlich wird man nicht mehr kriegen auf Dauer, in realistischen Momenten sieht man das auch ein. Doch was bleibt da noch?
Die potentiellen Partner haben auch alle ihre Macken, ihren Bierbauch, ihren Anhang und manchmal sogar eine eigene Meinung. Doch nun kommt es darauf an, Gemeinsamkeiten auszuloten, ohne sich selbst aufzugeben. In der Politik nennt man das wohl Koalitionsverhandlungen.
Zunächst muss man sich klar darüber werden, was man selber eigentlich will und was gar nicht. OK, der Partner sollte die Kinder nicht schlagen, weder die eigenen noch die seinen. Und er sollte bitte auch keinen SUV fahren. Er sollte möglichst regelmäßig Geld verdienen, ok, Künstler geht auch, wenn das anderweitig kompensiert wird.
Der Tagesablauf sollte schon irgendwie zusammenpassen. Wenn sie gerne gegen Vier nach Hause kommt und er um Sechs aufstehen muss, sind das nicht die besten Voraussetzungen für eine Art Familienleben.
Wofür man das bißchen Geld ausgibt, was übrigbleibt, sollte auch vorher diskutiert werden. „All you can anything“ in Antalya oder doch eher Ferien auf dem Bio-Bauernhof?
Natürlich muss man auch über Treue reden, körperliche und geistige. Doch da gibt es so viele Modelle …
Und dann bleibt immer noch Platz für wirklich wichtigen Fragen, ob der Klodeckel oben bleibt oder runter muss und ob nur auf dem Balkon geraucht werden darf oder gar nicht.

Da gibt es so viel zu besprechen. Aber man kann natürlich auch sagen, der hat einen Anzug an, das geht gar nicht. Oder: Die hat Löcher in den (zugegebenermaßen schicken) Strumpfhosen, was soll denn die Verwandtschaft sagen. Das ist einfach. Dann bleibt man halt alleine.
Und besonders schwierig wird es, wenn einer der potentiellen Partner einen Schwererziehbaren mit einbringt, der eigentlich erwachsen sein sollte, aber dann doch irgendwie geistig in der Pubertät hängengeblieben ist.
Und natürlich kann man, wenn man sich auf diese Diskussion dann doch einlässt, am Ende immer noch resümieren, nee, es war ein Flirt, mehr nicht. Dann geht das Leben auch irgendwie weiter. Ging ja vorher auch.
Aber man muss es doch wenigstens versucht haben, Peggy Sue?
PS: Die Kinder würden – simpel wie sie sind – sicher sagen: Versucht es doch einfach.

Paps ist weg.

In meinem Kunst-Leistungskurs ist jetzt Bild-Interpretation dran. Dazu habe ich mir ein aktuelles Werk ausgesucht, und Frau Binder-Strich war damit einverstanden.

Es handelt sich um eine großformatige Fotografie, die vier Menschen in ihrer Freizeit darstellt. Sie ist gerade häufig zu sehen, z. B. an Bushaltestellen, aber auch auf Plakatwänden. In der Mitte des Bildes, also im Zentrum, Frau Binder-Strich, sitzt ein junger, gutaussehender Mann in einem weißen Sporthemd. Er lächelt fröhlich, doch wenn man länger hinschaut, denkt man, dass er sich fürchtet.

Das liegt sicher an den schwarz gekleideten und tätowierten Männern, die ihn umrahmen. Mein Paps hat gesagt, die sähen alle „underfucked“ aus und dass sich zwei davon mit dieser Situation sicher schon seit Jahren abgefunden hätten und nunmehr ausschließlich Selbstbediener wären. Nur der Taschendieb rechts außen wäre noch spitz, wie er als Psychiater sagen würde. Ich weiß nicht genau, was er damit meint, aber mein Paps ist der Beste der Welt und hat fast immer recht.

Die drei Männer blicken ernst zum Betrachter, man könnte fast drohend sagen. Ich weiß nicht, was ich denen getan haben sollte, aber mein Paps sagt, bei den Hells Angels wäre das nun mal so. Komisch.

Die Szene spielt in einer Gastwirtschaft. Es sind ein Tresen, Gläser und Pokale zu erkennen. Mein Paps hat gesagt, dass es in einer solchen Kneipe nach kaltem Rauch und schalen Bier riechen würde, und nach Männerfüßen, und dass er da früher auch manchmal hingegangen wäre, aber heute nicht mehr. Und für Mädchen wäre das sowieso nichts. Mutsch hat da auf einmal ganz seltsam geguckt.

Der Künstler hat in den rechten unteren Bildrand einen Bierdeckel hineinkopiert. Auf dem steht: „Respekt muss man sich verdienen“. Ich glaube, es geht darum, dass man sich anständig anziehen soll, zum Beispiel, und immer die Wahrheit sagen muss. Paps meint, es ginge da eher um Gewalt, und dass die Leute auf dem Bild eine eindeutige Haltung dazu hätten. Ich weiß das nicht, aber da mein Paps mir verboten hat, in solche Kneipen zu gehen, kann ich das auch nicht herausfinden.

Paps hat dann kurz überlegt und noch gesagt, dass wir alle dem Künstler sehr viel Geld dafür gezahlt hätten, damit er dieses Foto macht. Wir hätten uns das zwar nicht aussuchen können, aber da gäbe es halt Menschen, die das für uns entscheiden, weil sie so einen Job haben und dafür unser Geld bekommen.
Und dass – Paps wurde plötzlich ziemlich laut, was ich sonst gar nicht von ihm kenne – „dieser overfuckte Wichser“ sicher in einem schicken Loft in Berlin säße, seine krokodillederummantelten Füße auf dem Tisch liegen habe, mit der einen Hand einen Joint drehen, mit der anderen sich einen runterholen würde und dabei was von antirezeptiver Bildsprache und unkonventioneller Zielgruppenfokussierung in seinen Milchkaffeebart brabbeln würde. Mutsch sah jetzt sehr erschrocken aus.

Weil das nämlich – Paps sprach immer noch mit sehr lauter Stimme – eigentlich Werbung sei und keine Kunst, was allerdings lächerlich wäre, weil man da auch in Nordkorea für Reis oder bei Drogenabhängigen für Heroin werben könne. Und dass offenbar jeder seinen Ego-Trip auf Kosten der Allgemeinheit ausleben könne, wenn er nur weit oben genug säße.

Und auf einmal ist mein lieber Paps ganz fürchterlich wütend geworden, hat gebrüllt, dass er diesen Dreck nicht mehr sehen wolle und den nagelneuen Flachschirmer aus dem Fenster geworfen. Dabei lief doch grad die „Sportschau“.

Und dann ist mein Paps in den Hobbykeller gegangen, hat die alte Kalaschnikow aus dem Schrank geholt, den Hybrid gestartet, Mutsch und mich traurig angesehen, etwas von „Einer muss es ja machen“ gemurmelt und ist weggefahren.
Ich habe keine Ahnung, was er vor hat. Aber die Mutsch weint seitdem nur noch.